Lassen Sie Ihr Kind nur auf kindgerechten Seiten spielen. Eine Auswahl von über 1.500 sicheren Onlinespielen finden Sie in der Blinden-Kuh-Spieledatenbank. Große Spieleportale sollten Kinder meiden. Sie beinhalten häufig Erotik- und Gewaltspielbereiche. Außerdem finanzieren sie sich über Werbung und animieren dazu auch Spiele auszuprobieren, bei denen leicht Kosten entstehen können.
Die Spieledatenbank ist auch als Spiele-Widget auf "Meine Startseite" dabei. Dort kann das Kind Spiele auch nach Sprachen sortiert finden.
Onlinespiele haben derzeit meist noch keine anerkannte Alterskennzeichnung. Sie müssen deswegen selbst beurteilen, ob ein Spiel für Ihr Kind geeignet ist und ob Sie es dem Kind erlauben wollen. Machen Sie den Spiele-Check:
Für Kleinkinder und Vorschulkinder sind gekaufte PC-Spiele mit entsprechender Alterskennzeichnung durch USK oder PEGI eine sichere Möglichkeit. Oder suchen Sie gezielt spezielle Onlinespiele auf guten Kinderseiten aus. Empfehlenswerte Seiten finden Sie hier.
Seien Sie aufmerksam! Wenn die Computerzeit immer mehr wird, das Kind sich kaum noch mit Freunden trifft, in der Schule schlechter wird und aggressiv oder teilnahmslos wirkt, könnten dies Anzeichen für eine übermäßige Spielenutzung sein. Auf unterhaltsame Weise kann das Kind sein Medienverhalten beim Test gegen Websucht überprüfen.
Sprechen Sie mit Ihrem Kind Zeitbeschränkungen ab. Experten empfehlen für 11- bis 13-Jährige höchstens 75 Minuten täglich. Schaffen Sie (sportliche) Alternativen.
Linktipp: SCHAU-HIN! zum Thema Computerspielsucht.
Pädagogische Empfehlungen können Ihnen weiterhelfen: SCHAU-HIN! stellt ausführliches Infomaterial zur Verfügung. Außerdem interessant: Spieleratgeber.de, Spielbar.de, Internet-ABC.