Kindersuchmaschinen

Kinder stellen sich das Internet wie ein riesiges Lexikon vor: Einfach etwas in die Adressleiste des Browsers oder in eine Suchmaschine eintippen – und schon hat man alles, was man wissen will. Leider: Weder die Struktur des Internets noch Suchmaschinen leisten dies. Ungeübtes Suchen kann außerdem zu problematischen Internetseiten führen.

Geeignete Suchmaschinen für Kinder

  • Blinde Kuh (6-14 Jahre)
    Außer im Suchfeld können Kinder auch über thematische Linklisten suchen, z.B. Forschen, Fernsehen oder Tiere. Die Suchergebnisse werden mit Bild und Text präsentiert und durch eine Alterseinstufung ergänzt.
    Besonderheit:
    Das Suchfeld läst sich auch als Taschenrechner verwenden.
  • fragFINN (6-12 Jahre)
    Seiten, die von fragFINN gefunden werden, sind interessant und für Kinder unbedenklich. Internetangebote speziell für Kinder werden dabei ganz oben in der Trefferliste angezeigt.
    Besonderheit: fragFINN-App für sichere Suche auf Smartphone und Tablet.

Stefan Müller (Blinde Kuh) und Martin Schmidt (fragFINN) erläutern ihre Arbeit.

Für ältere Kinder empfiehlt sich die Suchmaschine Helles Köpfchen. Die Suchmaschinen sind auch als Widgets auf "Meine Startseite" dabei. Dort kann das Kind direkt über alle drei Kindersuchmaschinen suchen.

So lernt Ihr Kind richtig suchen

Je genauer das Kind fragen und Überflüssiges weglassen lernt, desto größer ist die Chance, dass die besten Treffer ganz oben stehen. Diese Tipps und viel Übung machen den Meister. So gehts.

Kinder nicht allein "googlen" lassen

Über die Suchmaschine Google lassen sich mehr als 60 Trillionen Webseiten, Textbeiträge, Bilder und Videos finden. jugendschutz.net beobachtet, welche Ergebnisse Suchworte bringen, die Kinder häufig eingeben. Unter den Treffern sind immer auch Inhalte und Bilder, die für Kinder ungeeignet sind. So können bereits die Vorschauansichten Kinder mit schockierenden Bildern konfrontieren. Vorhandene Filtereinstellungen vermindern das Risiko, aber auch dann sind viele Treffer nicht kindgerecht. Kinder müssen erst lernen, Ergebnisse zu bewerten und gezielt auszuwählen.

Wenn Kindersuchmaschinen nicht mehr reichen

Ältere Kinder müssen häufig für die Schule im Internet recherchieren. Wenn es hierfür auf Erwachsenen-Suchmaschinen gehen will, dann begleiten Sie es anfangs. Aktivieren Sie außerdem die Sicherheitseinstellungen (z.B. Safe Search bei google). Sollte Ihr Kind auf problematische Inhalte stoßen, dann melden Sie dies dem Suchmaschinenbetreiber. Er kann solche Ergebnisse zukünftig unterbinden.

Downloads - Videos

  • Gutes Aufwachsen mit Medien

    Für Eltern: Broschüre "Gutes Aufwachsen mit Medien - Ein Netz für Kinder"

  • Falt-Laptop "Fit für's Netz!"

    Für Kinder: Internetthemen und -regeln einfach erklärt.

  • Film zum Thema Chatten

    Film zum Thema Chatten

  • Film zum Thema Surfen

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  • Film zum Thema Spielen

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