Filter

Ein umfassender technischer Schutz ist derzeit nicht möglich, weil das Internet aus einer Fülle von Websites und aus unterschiedlichen Diensten wie E-Mail, Chat, Instant Messaging, Filesharing besteht. Jugendschutzfilter bieten einen eingeschränkten Schutz vor allem beim Aufrufen von Internetseiten. Beim Mailen oder Chatten sind die meisten Filter wirkungslos. Zum Glück gibt es aber positive Entwicklungen.

Zwei Jugendschutzprogramme anerkannt

Seit 2012 haben Eltern die Möglichkeit, Kindern je nach Altersstufe geeignete Internetangebote freizuschalten und ungeeignete Inhalte zu blockieren. Dies sollten Eltern nutzen, um ihre Kinder im Netz besser zu schützen.

Die Kommission für Jugendmedienschutz hat die ersten beiden Programme für PCs mit Windows anerkannt.

Das Programm von JusProg e.V. kann kostenlos heruntergeladen werden.

Das Programm der Deutschen Telekom ist für Telekom-Kunden ebenfalls kostenlos verfügbar.

Eine Grundlage der Jugendschutzprogramme ist, dass Anbieter ihre Websites mit einer Alterseinstufung versehen. So erkennt das Programm, ob ein Angebot für das Kind angezeigt werden darf. Weitere Infos zu Jugendschutzprogrammen bietet die Webseite "sicher online gehen", eine Initiative von Bund, Ländern und der Wirtschaft.

Das leistet ein Filter

Idealerweise sollte der Filter Unerwünschtes blockieren, unproblematische Seiten aber durchlassen. Es sollten mehrere Benutzerkonten einstellbar sein – passend zum Alter des jeweiligen Kindes. Der Filter sollte für Erwachsene leicht bedienbar, aber für Kinder schwer zu knacken sein. Der Filter sollte die Möglichkeit haben, eigene Einträge zu ergänzen, falls unnötigerweise Seiten vom Filter blockiert werden. T-Online, AOL und Microsoft beispielsweise haben dafür Einstellmöglichkeiten.

Installation eines Filters

Ob Pornografie, Gewaltdarstellungen oder Anmache: Schützen Sie Ihr Kind im Internet, indem Sie den Computer entsprechend vorbereiten. Die Vorbereitung des Rechners kostet zwar etwas Zeit: Auswahl der Methode, Suche nach der geeigneten Filterlösung, technische Umsetzung. Geld für Spezialprogramme müssen Sie nicht unbedingt ausgeben, denn einige Betriebssysteme oder Browser-Plugins stellen eine Filter-Funktion zur Verfügung. Einen Überblick über kostenlose, kostenpflichtige technische Filtersysteme und über Kindersicherungen hat Klicksafe zusammengestellt.

Downloads - Videos

  • Gutes Aufwachsen mit Medien

    Für Eltern: Broschüre "Gutes Aufwachsen mit Medien - Ein Netz für Kinder"

  • Flyer „Smartphone und Tablet sicher in Kinderhand“

    Tipps zum sicheren Umgang mit Apps und mobilen Geräten.

  • Falt-Laptop "Fit für's Netz!"

    Für Kinder: Internetthemen und -regeln einfach erklärt.

  • Film zum Thema Chatten

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  • Film zum Thema Surfen

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  • Film zum Thema Spielen

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