Kinder-Mail

Eine E-Mail-Adresse braucht das Kind, wenn es anderen Kindern schreiben möchte, sich auf einer Kinderseite oder für einen Kinder-Chat anmelden möchte. Die großen Portale und E-Mail-Anbieter richten sich jedoch an Erwachsene. Sie sind nicht kindgerecht gestaltet, unübersichtlich und präsentieren viel Werbung. Für Kinder sind sie verwirrend und deswegen ungeeignet.

Schutz vor lästigen Werbe-Mails

Richten Sie zwei E-Mail-Adressen ein. Eine Adresse nur für Freunde, die kann geheim bleiben, weil ja kein Fremder sie kennt. Sie darf auch nirgendwo veröffentlicht werden. Mit einer zweiten E-Mail kann sich das Kind zum Beispiel in Chats anmelden oder sie für Gewinnspiele auf Kinderseiten nutzen. Kontrollieren Sie diese E-Mail regelmäßig. Wird es zuviel Spam, eröffnen Sie eine neue E-Mail-Adresse. 

Eine sichere E-Mail-Adresse für Ihr Kind

Es gibt zwei spezielle Kinder-Mail-Anbieter, die sicher, übersichtlich und kindgerecht gestaltet sind:

  1. Mail4Kidz.de
    Nur Absender aus der Freundesliste können Mails schicken. Also keine Werbe-Mails und Mails von Fremden. Man kann Anhänge versenden. Brieffreundschaften mit anderen Kindern lassen sich durch einen Aufruf auf der Pinnwand finden. Anmeldeformular mit Unterschrift der Eltern per Post. Das ist etwas aufwändig, erhöht aber die Sicherheit, dass es sich bei den Mitgliedern tatsächlich nur um Kinder handelt.
  2. Grundschulpost.de
    Nur Mails von Leuten im Adressbuch werden übermittelt. Also keine Werbe-Mails und Mails von Fremden. Bilder und Texte können als Anhang geschickt werden. Zur Sicherheit erhalten Sie eine Kopie von jeder Mail an Ihr Kind. Anmeldeformular mit Unterschrift der Eltern oder Lehrer per Post.

Darüber hinaus gibt es eine E-Mail-Funktion bei einigen wenigen weiteren Kinderseitenanbietern.

Richtig Mailen – so geht’s

  • Die Mail-Adresse soll keine Rückschlüsse auf das Kind zulassen. Am besten einen schönen Fantasiebegriff wählen: z.B. tiger- hier ein @ Zeichen ersetzen -mail4kidsz.de
  • Die private E-Mail nirgendwo veröffentlichen und nur guten Freunden geben.
  • Keine Kettenmails – auch nicht von Freunden – weiterleiten. Sie dienen oft zur Generierung von E-Mail-Adressen, die dann in Werbeverteilern landen.
  • Spam niemals beantworten – auch nicht, um sich zu beschweren. Sonst weiß der Absender, dass die Adresse tatsächlich existiert. Dies erhöht den Marktwert der Adresse.
  • Unbekannte E-Mails löschen.
  • Keine Anhänge einfach öffnen, wenn nicht klar ist, dass sie aus einer sicheren Quelle stammen. Viren stecken allerdings mittlerweile sogar in Grafik- und Textdateien, sodass eine hundertprozentige Sicherheit nicht möglich ist.

Kinder-Mail-Dienste - manche mit Ecken und Kanten

Nicht alle Kinder-Mail-Anbieter sind sicher, denn bei Kinderseitenanbietern gibt es in der Regel keinen funktionierenden Filter, der problematische Bilder und Texte aus Mails und Anhängen blockiert. In den Communitys von Kinderseiten werden außerdem teilweise persönliche Daten der Kinder wie etwa Alter und Hobbys veröffentlicht. Bei den Kinderseiten mit direkter Online-Registrierung für eine Mail-Adresse kann sich letztlich auch ein Erwachsener anmelden. Man kann also auch hier nicht sicher sein, wer sich hinter einer Mail-Adresse verbirgt.

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