Eine E-Mail-Adresse braucht das Kind, wenn es anderen Kindern schreiben möchte, sich auf einer Kinderseite oder für einen Kinder-Chat anmelden möchte. Die großen Portale und E-Mail-Anbieter richten sich jedoch an Erwachsene. Sie sind nicht kindgerecht gestaltet, unübersichtlich und präsentieren viel Werbung. Für Kinder sind sie verwirrend und deswegen ungeeignet.
Richten Sie zwei E-Mail-Adressen ein. Eine Adresse nur für Freunde, die kann geheim bleiben, weil ja kein Fremder sie kennt. Sie darf auch nirgendwo veröffentlicht werden. Mit einer zweiten E-Mail kann sich das Kind zum Beispiel in Chats anmelden oder sie für Gewinnspiele auf Kinderseiten nutzen. Kontrollieren Sie diese E-Mail regelmäßig. Wird es zuviel Spam, eröffnen Sie eine neue E-Mail-Adresse.
Es gibt zwei spezielle Kinder-Mail-Anbieter, die sicher, übersichtlich und kindgerecht gestaltet sind:
Darüber hinaus gibt es eine E-Mail-Funktion bei einigen wenigen weiteren Kinderseitenanbietern.
Nicht alle Kinder-Mail-Anbieter sind sicher, denn bei Kinderseitenanbietern gibt es in der Regel keinen funktionierenden Filter, der problematische Bilder und Texte aus Mails und Anhängen blockiert. In den Communitys von Kinderseiten werden außerdem teilweise persönliche Daten der Kinder wie etwa Alter und Hobbys veröffentlicht. Bei den Kinderseiten mit direkter Online-Registrierung für eine Mail-Adresse kann sich letztlich auch ein Erwachsener anmelden. Man kann also auch hier nicht sicher sein, wer sich hinter einer Mail-Adresse verbirgt.